Desflurator

in einem Dreieck zwischen Klinikalltag, Notfallrettung und zuhause

Über

Tja, was soll ich sagen?
Ich bin Baujahr ’82, verheiratet und Vater von 3 Kindern.

Hauptberuflich verdiene ich mein Geld als Fachkrankenpfleger auf einer großen Intensivstation. Zusätzlich fahre ich als Lehrrettungsassistent Rettungsdienst und Intensivtransporte.
In den letzten Jahren haben sich beide Berufe arg gewandelt. Vom Dienst am Menschen, zu Jobs hart an der Grenze der Menschlichkeit. Sowohl für den Patienten, als auch für mich. Die Belastungen im Schichtdienst machen viele Kollegen krank,gleichzeitig folgt kein Nachwuchs mehr.

Ich möchte euch hier einen kleinen Einblick gewähren in mein Leben, meine Arbeit, meine Gedanken.

Ich möchte euch aufmerksam machen auf die Entwicklungen im Gesundheitssystem,wie sorglos die Obrigkeiten mit Patienten und Personal umgehen. Vielleicht schärfe ich eure Sinne,wenn ihr mal in eine Klinik müsst.

Ich möchte aktiv aufmerksam machen auf unseren Kampf gegen den Pflegenotstand und für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege.Es geht hier nicht um Geld.Es geht um unser aller Wohlbefinden.Sowohl eures,als Patienten, als auch meines,als Pflegekraft.

Gute Pflege darf trotz allem nicht als Selbstverständlichkeit hingenommen werden. Wir sind keine Hilfskräfte oder Kellner, auch wenn wir oft und gerne so behandelt werden.

Geht mit mir einen Stück meines Weges und helft mir bei der Suche auf der Antwort auf die Frage „wer bin ich?“

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